Toilettenstühle, die im normalen Sprachgebrauch auch aus Nachtstühle bekannt sind, sind für Personen einsetzbar, die sich nur schlecht fortbewegen können. Meistens werden sie gleich neben dem Bett aufgestellt. Die Stühle besitzen eine abnehmbare Sitzfläche, unter welcher sich ein Behälter für die Körperausscheidungen befindet. Nach Benutzung wird die Sitzfläche wieder auf dem Stuhl angebracht, was eine Verbreitung der Gerüche vermeidet.
Toilettenstühle sind mit normalen Stuhlbeinen oder aber auch mit Rollen erhältlich. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Der Vorteil von Rollen besteht darin, dass der Stuhl ohne weiteres an einen anderen Ort transportiert werden kann. Allerdings kann es passieren, dass diese Stühle einen nicht ganz so stabilen Halt haben wie mit normalen Stuhlbeinen. Meistens sind die Stühle mit Rückenlehne und Armlehnen ausgestattet.
Toilettenstühle gibt es in unterschiedlichen Materialien, Farben und Design. Wie zum Beispiel aus Holz, Korb oder auch aus Metall. Das kommt ganz auf den Geschmack und Geldbeutel des Nutzers an. Die Rückenlehne kann ebenfalls aus Metall, Holz, Korb und teilweise aus netzartigem Material bestehen.
Einfach Toilettenstühle haben eine Sitzhöhe von 47 bis 49 cm. Das kann zu Nutzungsproblemen bei kleinen bzw. größer gewachsenen Menschen kommen. Aus diesem Grund gibt es auch höhenverstellbare Toilettenstühle, die meistens als feststehende Modelle hergestellt werden. Die Höhe kann variieren zwischen 44 und 74 cm. Zusätzlich sind im Handel auch Toilettenstühle erhältlich, die man zusammenklappen kann und Modelle, die in der Breite verstellbar sind. Außerdem sind Stühle erhältlich, die gleichzeitig als Duschstühle verwendet werden können. Sie bestehen aus wasserfestem nichtrostendem Material. Für schwergewichtige Personen sind Toilettenstühle als Sondermodelle erhältlich.
Toilettenstühle können Sie als Selbstzahler im Handel erwerben. Es besteht auch die Möglichkeit, Zuschüsse von der Kranken- bzw. Pflegekasse zu erhalten. Auf jeden Fall lohnt sich diesbezüglich eine Anfrage.